Donnerstag, 13. März 2014

Oh, bleib bei uns!


Eines der schönsten Abendlieder, die ich kenne...

Zwei Sätze, die ich den letzten Tagen ziemlich oft gehört habe (neben: »Der Uli Hoeneß hat dieses und jenes...«), sind: »Es ist Frühling!« und leider auch »Am Sonntag soll's regnen oder schneien.«

Wir haben's doch gewusst, oder? Ist ja nicht so, als wäre es nicht jedes Jahr die gleiche Leier: man holt freudestrahlend die Frühlingsjacke raus und dann, pünktlich Mitte März, verschwindet die Sonne hinter monumentalen grauen Wolkenbergen und bringt die gerade von Euphorie erfassten Märchenkinder wieder auf den Boden der Tatsachen zurück; es ist März. März, nicht Mai. Die Sonne schaut nur kurz vorbei und flüchtet dann wieder, und man sitzt enttäuscht da, denkt versonnen ans erste »Ganz schön warm hier drinnen!« des Jahres (nämlich heute in Politik, im dritten Stock, Durchzug strengstens untersagt) und summt melancholische Abendlieder.

Ja, genau so.

Damit ist bewiesen, dass meine Kamera lustiges Bokeh macht. Das liegt an irgendwelchen fünf Lamellen, hab ich gelesen, aber zu meiner Schande muss ich gestehen: Ich hab keine Ahnung vom Innenleben sämtlicher technischer Geräte.
Auch wenn die Sonne bald wieder untergeht, ich liebe es, wenn wir uns in den Pausen zum ersten Mal auf dem Basketballplatz sonnen, wenn die Osterglocken von einem auf den anderen Tag aufblühen und wenn das helle Licht einen durch die riesigen Fenster mal wieder so richtig schön blendet, bis der Lehrer schuldbewusst die Jalousien runterlässt.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer; erste Anzeichen für meine liebsten Jahreszeiten.


Ich hab heute – endlich – den Sinn von Bloglovin begriffen, da bin ich jetzt auch zu finden.
Nächstest Ziel: Blog-Connect?

Kommentare:

  1. das zweite gefällt mir am besten <3 :)
    die Bilder wirken so unglaublich warm!

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    1. Danke dir! :) Es war da auch unglaublich schön im Wald, einer dieser tollen Tage zwischen den kalten Perioden.

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