Sonntag, 26. Juli 2015

American Honey


»She grew up good,
She grew up slow,
Like American honey.

Steady as a preacher,
Free as a weed,
Couldn't wait to get goin',
But wasn't quite ready to leave.
So innocent, pure and sweet,
American honey.«



»Get caught in the race
Of this crazy life,
Trying to be everything
can make you lose your mind.

Oh I miss those days as the years go by,
Oh nothing's sweeter than summer time,
And American honey.«
Lady Antebellum, American Honey


Ich dachte, das hier würde ein langer Sommer werden, der längste meines Lebens vielleicht. So viel freie Zeit bis zum Studium, so viel zu erleben, zu entdecken.
Und plötzlich sind es doch nur noch zwei Monate bis Oktober. Ich warte auf Uni-Zusagen, stöbere beim Studentenwerk, lese Erfahrungsberichte über Auswahlseminare bei der Studienstiftung. Stipendium schön und gut, aber ich frage mich wirklich, ob ich als verträumter Kreativkopf in Diskussionsrunden zwischen angehenden Atomphysikern und Chemikern, die sich bestimmt noch eifrig sozial engagieren, eine Chance habe. Hm, tja. Ich blogge und mache gerade bei der Uraufführung einer Oper mit, klingt das gut? Vielleicht hätte ich mir in den letzten Jahren mehr Mühe geben sollen, meinen Lebenslauf ein bisschen aufzupolieren. Gibt's hier noch Last Minute-Praktika?


In diesem Sommer sind die Tage kürzer.
Ich renne mit. Manchmal außer Puste, aber dann und wann könnte ich auch vorsprinten oder über die angrenzende Wiese hüpfen und beim Laufen ein paar Blumen pflücken. Einen Abstecher zum Meer machen oder an den See, mich in den Sand plumpsen lassen und zu Atem kommen.


Ich bin hin und her gerissen.
Da ist diese neue Verantwortung, die immer näher kommt, so viel zu organisieren, für sich selbst einstehen, sich überwinden. Mit Metaphern und Elfenbildern kriegt man in Berlin keine Wohnung.

Das Lied erinnert mich an die Zeit vor ein paar Jahren, als meine ältere Schwester noch bei uns wohnte und ich sie durch die Glastür habe singen hören. Boulevard of Broken Dreams, This is the Life, American Honey ... Ich wollte es mir auf der Gitarre selbst beibringen und habe es nicht mal geschafft, sie zu stimmen.
Dann ist sie ausgezogen, erst ein paar Straßen weiter zu Papa und jetzt studiert sie im zweiten Semester in der Stadt am Meer und kommt manchmal am Wochenende her.
Ich bin die Nächste, die fort geht, schwelge im Text dieses Lieds und denke darüber nach, dass es von mir handeln könnte.


Ich bin hin und her gerissen.
Da sind die Sommertage, die wie Honig vom Löffel tropfen, golden und hell. Es ist so warm, wenn wir auf einer Picknickdecke am See liegen, den Haubentaucherküken lauschen, in die Sonne blinzeln, uns gegenseitig den Rücken kraulen und lachen. Wir tanzen auf der Bühne, vergessen schon wieder, dass wir eigentlich gerade voller Ungeduld unsere Stuhlhussen auf den Boden werfen sollten und schmunzeln, wenn wir die Barszene proben, auf die Tische steigen und dabei mit altvertrauten Freunden flirten.

Die Welt ist so schön. Wir durften in wehenden Kleidern auf unsere Schulzeit anstoßen, sind durch die kroatischen Nächte getanzt und johlend in die Luft gehüpft, um ein bisschen mehr von Aurora, Alt-J und AnnenMayKantereit zu sehen. Manchmal fühlt sich das Leben so leicht an wie eine Feder, die zu Boden schwebt. Langsam, in Spiralen und Bögen, so dass man kaum merkt, dass sie hinab sinkt.



In diesem Sommer gibt es keine Regeln. Abgerissen Second Hand-Shorts, Festival-Bändchen und goldschimmernde Tattoos passen zu rosafarbenen Pullovern und verträumten Drahtkunstwerken an meinem Handgelenk.




Morgen werde ich 17. Einerseits scherze ich deswegen die ganze Zeit – was ist schon ein siebzehnter Geburtstag, wo doch inzwischen all meine Freunde volljährig sind und in die interessanten Clubs entschwinden? – andererseits fühle ich mich gar nicht so, als wäre es schon wieder so weit.
Siebzehn ist immer noch verdammt jung und trotzdem ist es seltsam.
Eigentlich ist es nur eine Zahl, die kaum schnell genug verschwinden kann, um Platz zu machen für die nächste. Aber ich würde nur zu gern wissen, was in der Zwischenzeit passiert und was aus diesem Sommer wird.



(Der fantastische Beutel ist übrigens von Candyfloss aus Leipzig, die auf dem Melt! einen Stand hatten und abgesehen von diesem Füchslein noch einen Haufen anderer toller Motive siebdrucken. Das wunderbare thoughts-Armband habe ich von Pia geschenkt bekommen.)

Kommentare:

  1. Dann muss ich doch morgen ganz dringend nochmal vorbeischaun und zum Burtseltag gratulieren!
    So, und auch hier, wenn auch sehr viel später, muss ich noch zum bestanden Abitur gratulieren, herzlichen Glückwunsch! :) Was magst du denn studieren?
    (Falls das schon irgendwo stand, dann hab ichs überlesen, tut mir leid :/ )

    Meine erste Frage, die sich gleich zu Anfang dieses Posts gebildet hat war: "Wo ist dieser tolle Rucksack her?" Danke für die Verlinkung, der Rucksack ist wirklich super schön. Genauso wie die Bilder übrigens! Schönes, warmes Abendlicht, zauberhafte Bilder.

    Und ich finde ja, dass bei der "Uraufführung einer Oper mitmachen" sich gut anhört. Vielleicht denkt sich nicht jeder beim durchlesens eines Lebenslaufes, auf dem das steht "Uh. wow, die müssen wir unbedingt nehmen" aber ich bin mir sicher dass es für dich - und nicht zwingend für deinen Lebenslauf ;) - eine extrem tolle Erfahrung und große Bereicherung ist. Ich mein, Uraufführung, wie genial ist das denn? :D

    Schöne geschriebener, gedanklich wertvoller Text mit Gedanken und Aufgaben, mit denen ich mich auch auseinandersetzen muss. Nur noch zwei Monate dann ist Oktober und die Uni fängt an, daran wollte ich nicht erinnert werden xD Bei mir sagen ja manche Leute dass die Stadt, wo ich hinzieh, die Stadt ist, wo Leute hingehn, die von zu Hause wegwollen. Aber dann doch nicht so weit, und die sich einbilden würden, dadurch unabhängig zu werden. Und ich finde, allein der Schritt, jetzt wirklich mit Ausbildung, Studium oder Auslandsjahr zu starten zeugt schon von einer gewissen Unabhängigkeit und dem Schritt-für-Schritt auf eigenen Beinen stehen.
    "Da ist diese neue Verantwortung, die immer näher kommt, so viel zu Organisieren, für sich selbst einstehen, sich überwinden." Und auf eigenen Beinen stehen, dafür sind diese paar Monate zwischen Abschluss und dem, was danach kommt, die Vorbereitung, ein Vorgeschmack auf das, was noch auf uns zukommen wird. *Gedankengang - der wahrsch gar nicht richtig zum Thema passt - Ende*

    Das Armband, das Pia dir geschenkt hat, ist übrigens ganz wundertoll, und passt zu dir wie die Faust aufs Auge, die Künstlerin der Gedanken in meinem Bloglovin'-Feed :)

    Liebe Grüße, Sophia

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    1. Und natürlich verpennt, deswegen einen Tag später. Alles Gute nachträglich, ich hoff du hattest einen schönen 17 Geburtstag!! :)

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    2. Vielen Dank erstmal - wegen Abitur und Geburtstag. Ich vergesse es am betreffenden Tag auch oft, obwohl ich das Datum eigentlich weiß. :D
      Ich habe mich für Deutsche Literatur und Anglistik beworben - beziehungsweise ähnliche Studiengänge, aber so heißen sie an meiner Wunsch-Uni.
      Und nochmal Dankeschön wegen der Bilder!
      Solche kleinen Labels verlinke ich sowieso lieber als die großen Marken, die haben es viel eher verdient, wenn mal ein paar Leute bei ihnen stöbern. Nicht dass das bei mir viele sehen, aber immerhin ein paar. Du zum Beispiel!

      Die Oper ist echt ziemlich anstrengend, nervenaufreibend und das Make Up ist nicht gerade förderlich für meine Haut - aber stimmt, es macht verdammt viel Spaß und man lernt so viel dabei, dass ich wirklich froh bin, dabei zu sein, selbst gegen eine vergleichsweise geringe Aufwandsentschädigung.

      Naja, einbilden, unabhängig zu werden? Wenn man wegzieht, dann geht es doch ziemlich deutlich los damit. Ich bin auch nur knapp zwei Stunden entfernt, aber zwei Stunden sind schon eine Menge und allein zu wohnen, für sich zu sorgen ... ich finde, das ist schon recht selbstständig.
      Doch, passt fabelhaft zum Thema - das ist ja ganz genau die Phase, in der ich gerade herumwanke.
      Was möchtest du denn studieren?

      Uuuund nochmal danke - ich finde das Armband auch so unfassbar schön!

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  2. Tolle Bilder, ich liebe dieses Licht, sind sie in der golden hour aufgenommen? Und hast du sie mit dem Stativ gemacht oder nicht? :)
    Ich wollte mir mal ein Stück selbst beibringen auf der Ukulele, es ist aber ebenfalls am Stirn gescheitert, wohl ein weiter verbreitetes problem :D
    Warst du diesen Sommer schon auf mehreren Festivals? Ich möchte auch unbedingt mal auf eines, hab es aber bisher noch nie geschafft...
    Liebe grüße,
    Jone

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    1. Daaaankeschön! :) Ja, die habe ich kurz nach sieben mit Stativ gemacht, deswegen verändert sich der Ausschnitt leider auch nur ein paar Mal - ist leichter, wenn man nicht dauernd daran rumdrehen und neu scharf stellen muss.
      Vielleicht geben wir zu schnell auf? :D Ich muss einfach mal meine Schwester fragen, wenn sie wieder hier ist.
      Ich war nur auf einem "richtigen" Festival, auf dem Melt! (was unglaublich wunderbar war!), die anderen Bändchen stammen von der Abifahrt und von einem Abifestival dort, aber das waren nur eine Handvoll DJs, kann man eigentlich nicht so wirklich als Festival bezeichnen. Hoffentlich schaffst du es demnächst mal, das ist wirklich eine einzigartige Erfahrung.

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  3. Liebes Maralöwenmärchen,
    was für ein weiterer wundertoller Post!
    Zwischen Honigsommertagen, Aufbruch und verweilen wollen...superschöne stimmungsvolle Bilder(Jaaa, genauuu, du hast nur die schönen herausgepickt^^) unterstreichen echt perfekt deinen schönen Text.
    In den Sand plumpsen und atmen klingt gut.
    Ahm, Magic Mike-mäßige Auswüchse in der Oper, warum auch nicht^^
    Ich denke, Zweifel sind normal, wie, was, warum, ob, sollte, oder...alles im grünen Bereich. Du hast die richtige Einstellung, Elfenschimmer hilft nicht immer aber schaden tut es ja auch nicht.
    Klar, du musst allein gehen aber es stehen ja doch viele liebe Menschen hinter dir oder zumindest daneben. Das hilft doch sicher auch.
    Silver will Beutel haben. Beutel schön. Und Armschmuck auch.
    Wenn ich richtig 'gerechnet' habe, hast du also Montag Geburtstag? Noch ein Tag dann ist morgen?:)
    Gut, dann überschwemme ich dich morgen mit Glückwünschen und so, du weißt schon wo, sagte sie geheimnisvoll.
    Bis dann,
    deine Silver^^

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    1. Liebes Silbermöwenmädchen,
      danke! Honigsommertage klingt fantastisch, so hätte der Post eigentlich auch heißen können. Es sollte einen Roman geben mit diesem Namen! Oder, besser nicht, weil dann wäre es ein schrecklich schnulziges Teeniebuch und dafür ist dieses Wort dann doch zu schade. Aber ich notiere es mal, man weiß ja nie ... Dann gerät es auf jeden Fall nicht in Vergessenheit.
      Wer pickt denn nicht die schönen raus? Zumal die auch ein bisschen froschperspektivig sind, auf einigen hatte ich einen ganz winzigen Kopf, das waren doch etwas komische Proportionen. ^^
      Huiuiui, den Film müssten unsere Männer mal sehen und dann geht's aber richtig los! Wobei ich doch ganz glücklich wäre beim ein oder anderen, wenn sie sich bitte nicht allzu sehr ins Zeug legen und angezogen bleiben, man will ja nichts erblicken, was man später bereut. Nicht? Ô.o
      "Elfenschimmer hilft nicht immer aber schaden tut es ja auch nicht." Das stimmt natürlich auch wieder. Muss ich mir auch notieren.
      Und absolut, ein Glück auch. Sieht so aus, als würden doch einige meiner Freundinnen gen Berlin ziehen, mit denen muss ich mal schwatzen darüber.
      Ooooder? Und für nur 6 €, weil wir alle zusammen einen Beutel gekauft haben. Die waren einfach alle fantastisch mit den tollen Naturmotiven (bzw. schnieken Fahrrädern).
      Auf in die Wüste, wir sehen uns in der Detroit-Oase!

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  4. Wow, die Bilder sind so überirdisch schön, da vergisst man kurz, dass es schon 22.16 Uhr ist und man eigentlich nur noch kurz vorbeischauen wollte, ohne einen Kommentar zu schreiben :D

    Zu dem Thema, dass die Zeit so schnell verfliegt: Kennst du die Situation, wenn sechs Wochen auf einmal nur noch sechs Wochen sind? Als ich kleiner war, dauerten die Sommerferien immer eine Ewigkeit, ein gefühltes halbes Jahr oder so. Kinder haben ja generell ein viel größeres Zeitempfinden (ok, ich muss das kurz erzählen: als ich sieben war, sagten meine Eltern, dass wir umziehen würden, in einem halben Jahr. Aber ein halbes Jahr ist ja für ein kleines Mädchen eine Ewigkeit, und deshalb fand ich das gar nicht schlimm und erzählte allen, die mich fragten, ob wir denn bald umziehen würden, "ja, aber erst in einem halben Jahr". Und dann war es ein riesiger Schock, als diese Ewigkeit auf einmal vorbei war und ich merkte, dass der Umzug Realität wurde).
    Und jetzt, jetzt sind sechs Wochen so schnell vorbei dass man kaum Zeit hat, um Luft zu holen, einzuatmen und anzukommen.

    Ich bin vor kurzem sechszehn geworden und auch wenn man auf den Aha-Moment wartet - Ja, ich darf jetzt offiziell Alkohol trinken, aber sonst ist irgendwie nichts passiert. Aber siebzehn ist schon eine besondere Zahl, noch jugendlich, aber kurz vor derr Volljährigkeit. Ich finde übrigens, dass Wörter und Zahlen Farben haben, halte mich bitte nicht für verrückt. Siebzehn ist lila-weiß, die 7 ist lila und die 10 weiß. Vielleicht bringt dir das ja was :D
    Nein im Ernst, sorry ich quatsche mal wieder zu viel, ich wünsche dir alles alles Gute für dein neues Lebensjahr. Viel Glück und Segen, wohin du auch gehst. Dein Blog ist eine echte Bereicherung! Ich hoffe, dass du ihn noch lange weiterführst <3

    Einen ganz ganz lieben Gruß,
    Cho

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    1. Dann freu ich mich umso mehr, dass du doch was geschrieben hast! Das ist mir bei dir auch schon ein paar Mal passiert - eeeiiigentlich war ich müde. :D
      Ohhh ja, das kenne ich nur zu gut, die Zeit fliegt immer schneller. Vielleicht, weil es in unserem Leben immer mehr zu tun gibt? Früher war das nur Kindergarten, ab und zu kleine Ausflüge, und jetzt? Immer auf Trab, die zwölfte Klasse war ja fast nur ein Augenblinzeln, und dass der Sommer schon halb rum ist ... unglaublich.

      Ich hoffe mal, es ist ein schönes Lila, so flieder? Dann ist 17 auf jeden Fall wunderbar! Obwohl ich mich auch nicht groß anders fühle, das ist ja sowieso Quatsch. Älter wird man nicht nur an einem festgelegten Tag, sondern an jedem einzelnen. Immer ein kleines Stück.
      Bist du? Hab ich dir gratuliert? Wahrscheinlich nicht, oder? Also, alles Gute nachträglich, ich wünsch dir ein fabelhaftes Jahr, ganz viel Glück und ich freu mich auch auf ganz viele neue Blogposts!

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  5. Ein wundervoller Post und tolle Bilder! Das Lied passt dazu auch perfekt. Alles Gute zum Geburtstag übrigens!
    Alles Liebe, Salo

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    1. Vielen lieben Dank für alles vier, Salo! :)

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  6. Irgendwie nehme ich mir bei deinen tollen Texten immer vor, etwas Langes zu schreiben. Aber irgendwie klappt das bei mir nie...:/
    Also erstmal alles Gute und Liebe nachträglich zum Geburtstag! Ich finde die Bilder wirklich wunderschön, du hast echt Talent!*-*
    Und wenn man sich das Lied zu den Bildern anhört, passt alles noch besser! :)
    Ganz liebe grüße!

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    1. Du, ich freue mich genau so über kurze wie über lange Kommentare, ich käme ja kaum hinterher mit dem Antworten! ;)
      Und vielen, vielen Dank! <3
      Ich musste bei diesen Bildern einfach an das Lied denken; Sommer, Honigold und ein etwas unentschiedenes Landkind.

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  7. Die Bilder sind wunderschön, besonders durch das Licht! Auch von mir alles Gute nachträglich! Ich wünsche dir viel Erfolg beim Studium und dass du die Zeit bis dahin noch genießt und nicht nur mit den Tagen rennst! Toller Text übrigens!
    Liebst
    Celine Marie von http://waterfallsalttears.blogspot.de/

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    1. Dankeschön für all die lieben Worte!
      Ich liebe dieses Licht einfach immer noch, obwohl man es so oft sieht - es bleibt traumhaft.
      Ich gebe mir Mühe - heute wird mal ein Schlender-Tag. :)

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  8. Ein wundervoller und ganz bezaubernder Beitrag! ♡
    Man schließt die Augen und stellt sich vor, selbst über die Wiese zu laufen, am See zu sitzen, auf der Bühne zu stehen... und sich zu fragen, wo das Leben einen wohl hinführen mag und was gewesen wäre, wenn...? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es mir nach dem Abi ging. Ganz allein in eine fremde Stadt. Alles ist ungewiss, aufregend und neu. Aber ich kann dir versprechen: das Studium wird die beste Zeit deines Lebens werden, du wirst es ganz bestimmt in vollen Zügen genießen. :) Man lernt so viel dazu, teilt seine Interessen und findet Freunde für's Leben. Und dann kommt die Zeit nach dem Studium, der Einstieg in den Beruf. Wieder eine neue Welt. Die altvertrauten Gefühle des Wandels. Und dann fragt man sich, was in der Zwischenzeit alles geschehen und warum die Zeit so schnell vergangen ist. Das Wichtigste ist, jeden Moment zu genießen. ♡
    Ich wünsche dir alles, alles Liebe nachträglich zum Geburtstag und bin sicher, dass du deinen Weg gehen wirst. 17 ist noch so jung und dir stehen alle Türen offen! Dein Blog ist übrigens wunderschön geschrieben und du hast ein großes Talent dafür. Ich bin ganz begeistert und werde deine Texte in Zukunft regelmäßig lesen. :)

    Liebste Grüße
    Lisa von www.confettiblush.com

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    1. Vielen, vielen Dank für die lieben Worte, Lisa. <3
      Dann freue ich mich umso mehr darauf! Eigentlich war es bis jetzt immer so, dass das Leben komplizierter, aber auch schöner wird - wovor soll man da noch Angst haben? So wie du es beschreibst, klingt es zumindest schon mal wunderbar und ermutigend - wenn ich sowas lese, freue mich verdammt doll auf die nächsten Jahre. Obwohl bis jetzt noch keine Wohnung in Aussicht steht und ich auch sonst kaum einen Plan habe; ich glaube, an Planlosigkeit muss ich mich sowieso gewöhnen.
      Und noch mal vielen Dank!

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  9. Wow, ich kann mich in deinem Post einfach richtig gut wiederfinden. Vor allem mit 17 auch schon zu wissen, was man studieren möchte (und somit ja sein Leben lang machen will) ist doch fast unmöglich. Wie kommt es, dass du so jung bist, wenn man fragen darf? Und die Bilder... naja, die anderen haben ja eigentlich schon alles gesagt. Solches Licht ist einfach auch klasse. Und jaa, die Tasche ;) die finde ich auch sehr hübsch. Ich verstehs aber nicht genau... Facebook ist ja nicht der shop. Wo und wie genau kann man solche Taschen kaufen?
    Ich habe deinen Blog erst heute entdeckt, aber jetzt habe ich auf jeden Fall ein Lesezeichen mehr. =)

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    1. Ist die Frage, ob ich das, was ich jetzt studieren möchte, in drei Jahren noch richtig finde - aber dann kann ich immer noch was anderes machen. Ich merke immer wieder, dass es oft nicht so läuft wie gedacht; meine Mutter hat Grafikdesign studiert und arbeitet jetzt hauptsächlich als Journalistin, gerade heute wurde ein Blogpost veröffentlicht, in dem die rosa-Kleidchen-Elfen-Fotografin erklärt hat, dass sie sich damit nicht mehr identifizieren kann und nicht mehr fotografiert ... mal schauen, was aus mir wird. :)
      Ich hab die erste und zweite Klasse in einem Jahr gemacht, deswegen bin ich immer ein bisschen jünger.
      Ich konnte für die Beutel leider auch keinen Online-Shop finden, kann gut sein, dass man die leider nur vor Ort kaufen kann ... Echt schade, die Motive sind wirklich wunderbar.
      Vielen Dank! :)

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    2. Mittlerweile hat man natürlich wirklich noch Glück, ich meine, man kann auch nach einem oder zwei Semestern was anderes machen, ohne, dass das schlimm wäre.
      Ich hab mal in einer Mail angefragt wegen des Shops - vielleicht klärt sich das noch.

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  10. Wow.. dein Blog ist so inspirierend und wunderschön...ich musste dir sofort folgen !

    xoxo Laura ♥

    Hier geht's zu meinem Blog ♥ Würde mich wahnsinnig freuen, wenn du mal vorbeischaust !

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    1. Vielen lieben Dank, Laura! <3 Ich schau definitiv nochmal mal vorbei, habe ich vorhin ja sogar schon! :)

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