Sonntag, 23. August 2015

Adriana – man muss das hören!


»Toi, toi, toi; t-t-t!«
Kurz vor der Premiere hat man kaum etwas anderes gehört in der Garderobe. Wir als Schauspielneulinge hatten zunächst keine Ahnung, dass man sich dafür nicht bedanken darf und waren außerdem peinlich berührt, als wir auf einmal überall liebevoll vorbereitete Premierengeschenke fanden (inklusive diese wundervolle Skizze von mir, die meine Maskenbildnerin gezeichnet hat) – wir wussten davon gar nichts und standen leider mit leeren Händen da, während wir der Ouvertüre entgegen fieberten.
Wie wir dazu gekommen sind, bei der Uraufführung eine Oper mitzusingen, habe ich ja schon erzählt, heute geht es um die »Adriana« an sich.
Die Fotos hat unsere Regie-Assistentin während der ersten Kostümprobe gemacht.

Die Oper wurde von Marc Aurel Floros nach einem Libretto seiner Lebensgefährtin Elke Heidenreich komponiert und es handelt sich um eine eher moderne Oper auf Deutsch. Mit »eher modern« meine ich dabei, dass es weder lange Arien noch irgendwelche auffälligen Disharmonien gibt – mehr ein Dialog, der nicht versucht, sich mit Reibungen und gaaanz neuen, frischen Ideen in den Vordergrund zu rücken. Wurde teilweise kritisiert, ich fand es erfrischend. Bei klassischen Opern, vor allem solchen in fremden Sprachen, kann man sich ohne Untertitel schon mal langweilen, das will ich gar nicht bestreiten.

Was auch gern verrissen wurde, waren die Handlung und der Text, wobei ich teilweise mitgehen muss. Das mit der Dreiecks-Liebesgeschichte ist schon seit Jahrhunderten nicht mehr besonders frisch und gerade jetzt kann man sich ja kaum retten vor Bella, Katniss, Cassia und wie die Mädels zwischen zwei Männern alle heißen. Auch die junge Frau mit der schweren Vergangenheit kennt man zu Genüge und »Ich bin ganz stumm vor Glück« ist vielleicht nicht so ganz passend in einer Oper, zumal er in der Szene recht viel zu singen hatte.

Aber nichtsdestotrotz mag ich die Oper sehr gern. Wegen der schönen Melodien, die man nach einer Weile im Ohr hat, wegen einiger wirklich fabelhafter Zitaten (die ich gleich mal mit eingebaut habe), weil auf der Bühne unverblümt über Aktien geredet wird, weil ich das Gleichgewicht mag aus schönen Passagen und realistischen Geprächsanteilen. Weil ich ein Teil davon war und es ins Herz geschlossen habe.


1. Akt

Die Oper beginnt mit der Hochzeit von Adriana und Leander.


Kaum dass das Paar auf der Bühne steht, endet die Szene und macht Platz für eine Rückblende: Adriana, die sich mit ihrem eigentlichen Geliebten, Leanders jüngerem Bruder Julian, trifft. Dieser ist zwar romantischer als Leander, kann als verschuldeter Drogenabhängiger aber keine besonders brillante Zukunft bieten.


[Chor]
Claudio, Schampus für alle!
Bring den Schampus her!
(Sascha als der putzigste Claudio, den die Welt je gesehen hat. Kennt ihr diese Leute, die einfach jeder lieb hat? Genau so einer ist Sascha.)

Auf Drängen Leanders findet Adriana sich sich kurz darauf beim Stamm-Italiener ein, wo zunächst Leander seine Geschäfte und sein frostiges Verhalten rechtfertigen muss,

[Leander]
Was wollt ihr? Wollt ihr euer Leben träumen?

ehe Adrianas Freundin Fanny anfängt, von seinem einfühlsamen Bruder zu schwärmen – sehr zum Missfallen ihres Mannes Bruno.

[Bruno]
Ich wusste nicht, dass du noch Träume hast.

[Fanny]
Wir wollen manchmal mehr als irgendwas,
als irgendwas, was ihr uns bieten könnt.
Vielleicht ein Blick, ein Seufzer,
das Scheitern, wo ihr doch nur Siege kennt.

[Bruno]
Jetzt hat sie plötzlich eine Seele!
Fanny, hätt' ich das geahnt!




Aber trotzdem kann auch Fanny nicht sagen, wer für Adriana der Richtige ist.

[Fanny]
Braucht man nicht beides?
Träume und Bestand?

 

[Chor]
Die Ewigkeit ist den Zwischenräumen.


Die Szene endet, als Adrianas Vater Jakob seiner Tochter erzählt, dass ihre Mutter Selma zurückkehrt, welche die beiden vor vielen Jahren verlassen hat. Adriana ist entsetzt und wütend, weil sie Selma die Schuld für ihre zerrüttete Kindheit gibt.

[Jakob]
Wir wollen immer alles, Adriana.
Aber alles ist nicht zu haben.


In der nächsten Szene findet sich die Gemeinde in der Kirche ein, wo Jakob Selma zum ersten Mal seit langem wiedersieht und ihr die lange Abwesenheit ohne Zögern verzeiht.

[Chor]
Wir haben zwei Leben.
Eins, das wir leben,
und eins, das wir träumen ...


Adriana und Fanny treffen sich in einer Bar, wobei letztere gesteht, dass sie eine kurze Affäre mit Leander hatte. Dessen zukünftige Braut ist kein bisschen überrascht, weil sie ohnehin weiß, dass ihr Verlobter immer neue Frauen braucht und eher mit der Entscheidung zwischen den beiden Brüdern kämpft.

[Adriana]
Man arrangiert sich irgendwie,
und doch ist keiner wirklich froh.

[Adriana]
Ich spiel ein Spiel, und weiß, dass ich verliere.
Ich weiß nur nicht, wie.


Zuletzt entscheidet sie sich weder für Leander noch für Julian, sondern für ihren Cocktail, um damit der bitteren Realität zu entfliehen.

[Fanny]
Keine Tränen mehr und noch nicht Herbst.


[Adriana/Fanny]
Wenn Märchenprinzen
den Schlössern unserer Fantasie entfliegen,
dann müssen sie gegen Winde kämpfen,
denen sie nicht gewachsen sind.
Und zerfleddert
fallen sie zu Boden.


Und während Leander Selma gelassen willkommen heißt,


lässt Adriana ihren jahrelang aufgestauten Zorn heraus und jagt ihre Mutter fort.


2. Akt

Leander sucht Julian in seiner chaotischen Wohnung auf und macht ihm Vorwürfe wegen seines aus den Fugen geratenen Lebens. Der jüngere Bruder weist ihn auf seine eigenen Fehler hin und darauf, wie weit sie sich voneinander entfernt haben.

[Julian]
Weißt du noch das Lied, das uns're Mutter spielte?

[Julian]
Wir waren uns so nah.
Wir waren Kinder, Brüder, Freunde.
Was ist zerbrochen, wann, woran, warum?

[Leander]
Und alle haben dich geliebt. Und ich -

[Leander]
Was nennst du Liebe? Deine Höhenflüge?
Absturz mit verbrannten Flügeln?

[Julian]
Träume?
Weißt du, was Träume sind,
Leander, träumst du noch?
Wie mühsam
meine Siege über Nächte ohne Licht ...

Als Leander Julian Geld anbietet, damit er fortgeht und seine Ehe mit Adriana nicht gefährdet, willigt er aus brüderlicher Liebe ein.


Adriana ist bestürzt, als sie Julians Abwesenheit bemerkt und lässt sich erst nach einigem Widerstand auf Leander ein, der sich ehrlich um sie bemüht.

[Leander]
Lass mich dein Ufer sein.
[...]
Lass die Gespenster ziehen,
lass die Wunden heilen.


Kurz vor der Hochzeit gibt es einen Einblick in Fannys und Brunos Eheleben; keine Liebe, aber Vertrautheit.

[Fanny/Bruno]
Dann kommt Gewohnheit, eingefahr'nes Leben
Und die Liebe, eingemacht in Gläser wie die Kirschen.


Letztendlich findet die Hochzeit statt, die zu Beginn der Oper bereits angedeutet wurde. So fröhlich sie beginnt, so schnell kippt die Stimmung, als Leander plötzlich aufspringt und zu telefonieren anfängt, um neue Aktien zu kaufen. Währenddessen entdeckt Adriana ihre Mutter, die versucht, ihr mit gutem Rat zur Seite zu stehen. Die Braut stößt Selma erneut von sich und beginnt, betont fröhlich mit der Hochzeitsgesellschaft zu tanzen.

[Selma]
Es gibt nichts Sicheres.



Zumindest so lang, bis Kokotek sich zu Wort meldet und wie immer nichts Erfreuliches zu sagen hat.

[Kokotek]
Trinkt nur und singet:
Singt nur und trinket!
Bald ist der Spaß vorbei!

[Claudio]
Verbreit' mir keine trübe Stimmung, Kokotek!
 (Eigentlich darf man das nicht lesen, man muss hören, wie Claudio verzweifelt.)

Selma betrachtet ihre Tochter und bedauert, dass ihre eigene Jugend vorbei ist, ihre Chancen vertan sind. Jakob widerspricht.

[Jakob]
Du bist noch immer schön.
Ich liebe dich.
(»Ich liebe dich« ist heikel, das darf man nicht zu oft sagen – aber man darf es hören. Oft hören. Wenn es so traumhaft gesungen wird wie von Jakob, und ich würde euch hier am liebsten eine Aufnahme verlinken, wenn ich eine hätte, weil es so wunderbar war.)

[Claudio]
La nostra vita è fragile.
Avrebbe essere finito
Di un momento al altro.
(Noch so eine Passage. Das muss man hören, bevor man weiß, warum Sascha manchmal mehr Applaus bekam als die Protagonisten.)

[Chor]
Wie flüchtig unser Leben ist, vorbei -
Von einem Augenblick zum andern.
Und wir haben nur dies eine.
(Ihr könnt euch denken, was ich zu diesem Zitat schreiben möchte.)


Von einer fröhlichen Hochzeit kann nicht mehr die Rede sein. Die drei Paare versinken in einem Sextett in ihren eigenen Gedanken.

[Fanny]
In Gläser eingeweckt wie Kirschen.
Die Kirschen und die Liebe
sind verdorben.


So lange, bis ein tropfnasser, nicht eingeladener Gast eintrifft (der nur bei der Dernière tropfnass war): Julian, der zurückgekehrt ist und sich nicht einmal davor scheute, den See zu durchqueren, um rechtzeitig da zu sein. Er pfeffert Leander das Geld vor die Füße und bittet Adriana, es sich anders zu überlegen und mit ihm zu gehen.


Adriana ist entsetzt, dass Leander seinen jüngeren Bruder bezahlt und dieser das Geld angenommen hat. Während sie verzweifelt auf die andere Seite der Tafel flüchtet, kommt es zwischen Leander und Julian zum Kampf. Nachdem keiner der beiden den anderen zu Boden zwingen konnte und die Brüder erschöpft nach Luft schnappen, tritt Selma vor, um Adriana zu raten, sich von beiden zu lösen und ihren eigenen Weg zu gehen. Als sie sich umblickt, kann sie ihre Tochter nicht erblicken. Die Hochzeitsgesellschaft beginnt, zu suchen; Decken werden weg gerissen, die Tische verschoben – Adriana bleibt verschwunden.


Über das Ende kann man streiten. Wer weiß schon, ob Adriana aus dem Fenster gesprungen ist oder in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt und nach Spanien auswandert?

Wie man wohl teilweise bemerkt hat; Oper kann man noch weniger schriftlich vermitteln als Theater.
Ich würde euch dieses Stück natürlich empfehlen, vor allem all denen, die mit den italienischen Klassikern nichts anfangen können und sich bei ausgedehnten Arien schnell langweilen, aber ich weiß selbst nicht, ob »Adriana« jemals wieder aufgeführt wird oder, wie so viele andere Opern, in Vergessenheit gerät und in den Archiven verschwindet.
Ich weiß auch nicht, wie viel Gefallen man daran findet, wenn man nur für ein paar Stunden in diese Welt eintaucht, wo ich doch viele, viele Tage in dieses Projekt investiert habe, oder ob das was für Leute ist, die klassischer Musik generell weniger abgewinnen können als ich (obwohl ich definitiv ein Laie bin und sehr wenig Ahnung habe).

Was ich weiß, ist, dass die Oper für meine Generation langsam ausstirbt. Wir waren gestern in der zweiten Produktion unser regionalen Kammeroper und mehr als eine Handvoll junger Leute waren nicht da. Was ich auch verstehe; Kino ist billiger, Musical mit den bekannten, moderneren Liedern unterhaltsamer. Und nicht jeder kann sich diesem Genre annähern, indem er an einem solchen Projekt teilnimmt, sei es als Schauspieler oder als einer der unsichtbaren Helfer im Hintergrund – ich habe gleich drei Jungs aus meinem ehemaligen Jahrgang getroffen, die hinter den Kulissen gewerkelt haben und die ich sonst nie in einer Oper vermutet hätte.
Aber ich kann es euch nur empfehlen; für die wunderbaren Momente. Wenn man im Speisesaal ein fünfstimmiges Geburtstagsständchen bekommt. Wenn man die Augen schließt, weil es so schön ist. Wenn man einen Lachkrampf zurück kämpfen muss, weil Jakob während der allerletzten Aufführung plötzlich »Deine Mudder kommt zurück« singt.

Oper ist eigentlich gar nicht mal so schlimm, wie man denkt.


Und außerdem: Vielen, vielen Dank für die lieben Worte – ich habe tatsächlich ein Zimmerchen in Berlin gefunden. Dann kann's ja losgehen! Also, bald, heute geht's erst mal nach Wien, und da wir um kurz nach fünf losfahren und ich am liebsten nach dem Frühstück packe, habe ich meinen Wecker wohl oder übel auf drei Uhr stellen müssen. Falls sich jemand gewundert hat, seit wann ich meine Posts um Viertel vor vier in der Nacht veröffentliche.

Kommentare:

  1. Moinsen liebes Maramärchen,
    ich schwöre, Silver hat geschlafen..jetzt nicht mehr, kann sie auch geschwind auf diesen grandiosen Einblick reagieren.
    Also, ich hätte es mir angeschaut, allein schon wegen dir und so...ansonsten gebe ich zu, bin ich auch nicht gerade häufig in Opernhäusern anzutreffen.
    Scheint eine ganz lustige und moderne Geschichte zu sein, ich finde es schön zu lesen, das nicht zu bierernst agiert wurde.
    Lass mich dein Ufer sein^^ Schön, dass sie geflohen ist, bestimmt per rettendem Hechtsprung aus dem Fenster und bestimmt auswandernd irgendwo glücklich geworden, manchmal ist das echt die sicherste Bank..
    Das Bild, wo die zwei etwas bizarr unterm Tisch kauern, finde ich persönlich ziemlich witzig, sehr abenteuerliche Möbelkonstrukte^^
    Ja du hast recht, grün ist nicht so die erste Wahl wenn es um Klamotten geht, jedenfalls kein grellgrün.
    Die Skizze von dir ist ja wirklich richtig superschön!
    Und Glückwunsch zum Zimmer, leider keine silber Wände?:)
    Uund: viel Spaß in Wien, dann bis danach, freu mich schon darauf, von dir zu lesen,
    Silver^^

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    1. Ich bin beruhigt, dass du ab und an schläfst (und beunruhigt, dass du um fünf Uhr morgens aufstehst, aber immerhin, der Tag ruft).
      Och, ich bin auch nie in unser Mini-Jugend-Theater gegangen, ehe ein Freund von mir (also, Hannes) angefangen hat, da mitzuspielen, seitdem sind wir immer alle dabei und amüsieren uns köstlich. Irgendwo sind wir wirklich alle Kulturbanausen, wo man doch Kinox.to gemütlich zu Hause hat, das war gar nicht so moralapostelig gemeint.
      War wirklich lustig, und irgendwie tatsächlich verständlicher dadurch, dass es nicht immer nur ewig lange Arien gab. Hoffentlich hat sie sich nix gebrochen - im Libretto steht was vom Fenster, bei uns ist sie heimlich durch eine Klappe verschwunden, wir hatten ja nirgends eine Wand, wo ein Fenster drin sein könnte. Und einfach von der Bühne ins Publikum hopsen ist wohl auch nicht so toll.
      Die Tisch-Konstruktionen sind unser ganzer Stolz, jeder kleine Handgriff wurde geplant und abgesprochen. ^^
      Mintgrün for President!, aber sonst stimme ich dir zu.
      Ich tapezier das wirklich noch mit Alufolie! Übrigens finde ich im Moment, dass "silbergraues Kleid" irgendwie verheißungsvoll klingt, aber wenn man das googlet, findet man auch fast nur so Jugendweihe-Bonbon-Zeugs ...
      Ich bin eifrig am Bilder in eine Datei packen, um mein Gewissen zu beruhigen, dass es ja gar nicht sooo viele Fotos sind ... Ja nee. Drei Bilder von Kirchen nebeneinander sind immer noch drei Bilder. Sehr sinnvoll.

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  2. Was für ein schöner, ausführlicher Post! Ich liebe übrigens die Kulisse der Aufführung:)
    Liebst, Mara von Maravilla

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    1. Danke! :) Der Schlosshof war echt schön, auch wenn die Premiere leider drinnen statt fand, weil es zu kalt war. Es ist aber einfach toll, in einem so vergleichsweise prunkvollen Ambiente zu spielen.

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  3. Oh man, die Bilder sind so ausdrucksstark! Und ich muss gestehen: Ich fand Opern immer richtig blöd, weil ich dachte "aaach da versteht man sowieso nichts" (zumindest in einer Klassischen). Aber wie du schon sagtest: Die Oper ist gar nicht so schlimm wie man denkt :p Und ich bin einfach SO neidisch auf dich, weil du nach Wien fährst! Ich will dort auch unbedingt mal hin.
    Und jetzt danke ich dir noch für dein super liebes Kommentar & muss sagen, dass ich leider im Heidepark war, wo Ferien waren, also mussten wir wohl oder übel doch ewig anstehen :/

    Ganz liebe Grüße & viel Spaß in Wien <3

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    1. Fast schade, dass in großen Opernhäusern oft nur die traditionellen Opern aufgeführt werden und man von den kleinen, modernen weniger mitkriegt, obwohl die Klassiker natürlich auch nicht zu verachten sind - zumindest, wenn man davor mal im Programmheft schmökert, oft ist die Handlung ja ein wenig verwirrend.
      Es war auch wirklich wuuuunderschön, diese Stadt ist einfach rundum fabelhaft! Ich bin gerade am Bilder bearbeiten für den Post. :) Danke!

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  4. Ein sehr schöner Blogpost und bestimmt eine tolle Erfahrung. Ich durfte auch schon an mehreren größeren Projekten mit dem Chor oder der Bigband meiner Schule teilnehmen, natürlich nicht "so groß" wie du:)
    Sieht nach viel Spaß aus:)

    Ich selber hatte Musik-LK und werden ab Oktober Musik/Germanistik studieren und mache auch schon von klein auf Musik. Ja Opern sind ein Thema für sich, auch wenn ich einige echt gut finde. Nach meinem Abithema "Wozzeck" von Berg finde ich jede Wagner-Oper weniger anstrengend :D

    liebe Grüße
    Julia
    www.gefluster2ride.blogspot.de

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    1. Danke! :) Es war aber wirklich eine kleine Oper auf dem Land, wahrscheinlich ist der Ort eher wegen der Musikakademie bekannt als weil hier so grandiose Inszenierungen stattfinden - quasi eher so ein Geheimtipp, wahrscheinlich.
      Wenn du einen Musikstudienplatz bekommen hast, hast du auf jeden Fall schon mal deutlich mehr Ahnung als ich, an diese Prüfungen hätte ich mich nie gewagt und meine musiktheoretischen Kenntnisse ... naja. :D Aber Literatur studiere ich auch!
      Ich glaube, Wagner ist auch nicht gerade mein Lieblingskomponist, zumal der wirklich ziemlich mit der nordischen Götterwelt rumgepfuscht hat - das ist eigentlich so spannend!

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    2. Ist doch trotzdem echt cool, dass du bei der Inszenierung dabei warst.

      Bis vor einem Jahr war ich mir da auch nicht so sicher ob ich das packe, aber in meinem FSJ hab ich gemerkt, dass ich das machen will, also musste ich mich hinsetzen und üben und ich hab die Aufnahmeprüfung gerade so geschafft.

      Wagner ist auch nicht mein Lieblingskomponist, wobei ich glaube ich noch nicht mal einen Lieblingskomponisten habe.

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    3. Das auf jeden Fall! :)
      Bei mir war's eher mit den Sprachen so, irgendwann habe ich gemerkt, dass mich das eigentlich schon ewig interessiert und dann habe ich beschlossen, mich dafür einzuschreiben.
      Nö, ich glaube auch nicht, dass ich einen habe. So viel klassische Musik kenne ich eh nicht, vor allem eben unsere Chorlieder, aber da gibt es eine Menge toller Leute. Monteverdis Madrigale finde ich aber zum Beispiel wunderbar, bei einem der Stücke kriege ich bei den Reibungen jedes mal Gänsehaut, weil es so schön ist.

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