Montag, 6. Juni 2016

Der nächste Schritt


Wir wollen die Welt bewegen und wir sind größer, als wir denken. Ich dachte, sowas sei zu viel für mich, aber das sind die Menschen, die dich mitreißen wie ein Strom voller Ideen, Tatkraft, Wissen, Motivation und Selbstbewusstsein. Man muss nicht alles können, man muss es nur versuchen, Chancen ergreifen, aufstehen und mitmachen. Das ist alles möglich. Wenn du mehr sein willst, dann fang jetzt damit an.



Ich bin nicht diese Person, die sich in Seminaren regelmäßig meldet und mit klarer Stimme ihre Meinung kundtut. Ich bin nicht die Person, die ohne zu zögern die wichtigen Entscheidungen trifft. Ich bin nicht die Person, die den Weg vorgibt, vorausläuft und die Dinge in die Hand nimmt, ohne vorher mindestens dreimal nachzufragen – ob das so okay ist, ob das tatsächlich funktioniert und ob wirklich niemand noch eine andere Idee hat.

Das ist absolut nichts Ungewöhnliches und schlecht ist es schon gar nicht. Aber es ist auch nicht der Punkt, an dem ich stehen bleiben möchte. Und es gibt keinen anderen Weg als sich endlich aufzuraffen, um etwas zu ändern.



Ich habe diese Menschen, die sich engagieren und etwas bewegen, immer bewundert. Das tue ich auch immer noch, aber langsam denke ich, dass es nicht mehr ausreicht, am Rand zu stehen und zu applaudieren. Zwei Hände kann man für bessere Dinge gebrauchen.

Wenn ich es doch so toll finde, dass manche Leute sich ehrenamtlich engagieren, warum tue ich nicht selbst etwas, anstatt zu Hause herum zu hocken und anerkennend zu nicken? Ja, das hat Überwindung gekostet, aber aller Anfang ist schwer und es fühlt sich gut an, etwas zu leisten – nicht für Geld oder den Lebenslauf, sondern für die lächelnden Gesichter und den Dank, für die Resultate und das gemütliche Beisammensein. Was einem eben liegt, da gibt es so viele Möglichkeiten!
Hier sind auch immer verdammt viele Demos. Und Info-Veranstaltungen. Kann nicht schaden, an einem schönen Tag für einen guten Zweck über die Straßen zu laufen oder sich zu bilden, um zu verstehen, was wirklich los ist.




Ich habe vor ein paar Tagen wieder einmal so unglaublich inspirierende Leute getroffen, dass ich einfach nicht nein sagen konnte. Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal so aktiv sein würde, von hier nach dort renne um möglichst viel mitzunehmen und zu lernen. »Ein Seminarwochenende organisieren, wer macht denn sowas? Dann sage ich eben für das Vorstellungsgespräch, dass ich sowas wirklich toll finde, blabla und gut. Prüft ja später keiner nach.«
Und jetzt haben ein paar Diskussionen, grobe Skizzen, pures Interesse bewirkt, dass ich plötzlich mit zwei Leuten einen sechsstündigen Workshop organisieren werde. Mit irgendeinem Referenten und kreativen Ideen, hübschen Flipchart-Skizzen und allem, was noch so dazu gehört.
Und das überrascht mich selbst. Ich weiß, das ist für viele nur ein kleiner Schritt, aber für mich ist er groß. Irgendetwas ist passiert seit letztem Oktober, diese Stadt, dieses Leben hat etwas aus mir herausgezerrt und statt abends Texte zu schreiben und Bilder zu bearbeiten, versuche ich einfach bloß irgendwie, den Überblick zu behalten.

Ich vermisse das ein bisschen. Die vielen stillen Abende, die Ideen, die durch meine Finger ins Word-Dokument flossen oder über den Fernauslöser in die Kamera. Es tut mir leid, dass das in letzter Zeit so kurz kommt, diese ganze kleine Internetwelt, in der ich mich immer so wohlgefühlt habe.



Aber andererseits ist das hier ein Schritt in Richtung Zukunft. Nicht das, was ich mir vor zwei Jahren ausgemalt habe, aber vor zwei Jahren war ich noch so jung. Das bin ich immer noch, nur auf eine andere Art und Weise, eine größere.
Ich mag dieses Leben. Eines, dass andere vielleicht schon mit 14 geführt haben, aber ich fühle mich jetzt wohl, und egal, wie viele Hindernisse immer wieder auf mich zu kommen, ich will sie überwinden. Und mehr lachen. Trunken sein vor Glück oder vielleicht auch wegen des letzten Cocktails. Die Dinge sagen, die ich auf dem Herzen habe, und das ganz besonders.

Das ist kein Abschied. Vielleicht ist das eher eine Erklärung, warum es hier ein bisschen stiller geworden ist. Oder anders. Es hat sich auch anders angefühlt, seit Oktober. Anfangs irgendwie schlechter, aber inzwischen weiß ich, dass einfach nur etwas Neues begonnen hat und das ist gut so.

Kommentare:

  1. Hey liebe Mara,

    ich kann deine Gedanken so gut nachvollziehen und auch wenn ich nicht in derselben Situation bin wie du, hatte ich doch schon dieselben Gedanken.
    Der erste Teil deines Textes darüber, wie sehr du immer die bewundert hast, die so viel machen und sich so sehr engagieren - genau so geht es mir und ich bin nun dabei, mich mal aufzurappeln und ein paar Schritte mehr in die Richtung zu machen. Weniger Tagrträumen, weniger Wünsche aufschreiben und andere bewundern, mehr selbst machen, selbst leisten und bewegen.

    Daher kann ich es auch vollkommen verstehen, wenn es leiser auf deinem Blog wird. Ich habe selbst erst noch darüber nachgedacht (oder denke noch darüber nach), in eine längere Blogpause auf unbestimmte Zeit zu gehen, um einfach Mal Abstand von dieser Internetwelt zu gewinnen, die ich lange Zeit sehr gerne mochte, bei der ich aber mittlerweile immer häufiger habe, dass sie mir so viel Zeit stiehlt, die ich eigentlich viel besser in andere Projekte stecken könnte. Und um stattdessen die Zeit für Projekte in der richtigen, realen Welt zu haben, in der ich wirklich etwas bewegen kann und in der mich ein Erfolg und ein Erlebnis meist glücklicher macht.

    Es ist immer gut, wenn etwas Neues beginnt und ich wünsche dir, dass es für dich so weitergehen wird.

    Liebe Grüße
    Chrisi

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    1. Hey Chrisi,
      erstmal vielen Dank für den langen Kommentar! (: Ich glaube, so ein bisschen ist man immer in der Situation, irgendwie werden es immer mehr Aufgaben, die man übernehmen könnte, selbst, wenn es nur kleine Dinge sind - und ich find's wunderbar, dass es bei dir jetzt auch in die Richtung geht!
      Ich merke auch oft, dass sich die neuen Posts von den Blogs, die ich wirklich gern lese, stapeln, weil ich oft einfach keine Zeit habe. Ich möchte mich wirklich nicht hiervon trennen, gerade bei diesem Text hat es mir wieder so viel Spaß gemacht, zu schreiben und ich hab auch schon Ideen und Notizen für den nächsten Post, aber ich will mich gerade nicht unter Druck setzen, ungefähr wöchentlich zu posten, wie ich es früher geschafft habe. Jetzt ist eben so viel los, und ich mag dieses Leben, auch, wenn es viel Zeit braucht.

      Dankeschön! Ich wünsch dir ebenfalls alles Gute, wie auch immer du es mit deinem Blog letztendlich handhabst.

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  2. Bettwäsche: mag
    Kleid, von dem ich dachte es wäre ein Shirt: mag
    Mensch auf Bildern: mag
    Soviel dazu.
    Die Bilder passen echt gut zum Text, da war sie fort, die Mara^^
    Also, die absolute Hauptsache ist doch, du tust das, wozu du Lust hast, was dir zur Zeit wichtig ist.
    Und wenn das gerade nicht dein Blog ist, ist es ok.
    Ich glaube, der aufmerksame Leser wird merken wenn irgendwas 'nur so' geschrieben wurde, nur um was zu fabrizieren.
    Wenn du jetzt nur zweimal im Jahr etwas veröffentlichst, komme ich halt zweimal im Jahr und lese^^
    Ansonsten stehe ich da und applaudiere, hier und da mal Sachspenden, muss reichen.
    Auf Demos war ich auch schon, so richtig die Revoluzzer.
    Aber meistens bleibe ich dem fern, ich habe immer Sorge dass das eskaliert und dann wird man eingekesselt oder so. Und ich werde immer so ungehalten wenn ich irgendwie meiner Freiheit beraubt werde.
    Aber sonst sind Demos eine gute Sache, sein Wahlrecht nutzen auch.

    So liebe Märchenmara, genug palavert, mach einfach, was immer du machen willst, das eine schließt das andere ja nicht aus.
    Mail schaffe ich sicher auch, f.a.u.l.

    Bis ganz bald,
    Silver <🕯

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    1. Silver-Kommentar: mag

      Mama hat auch gemeckert, das sei viel zu kurz, aber das Problem ist eher, dass es nicht ausgestellt ist - da kann man sich nicht im Schneidersitz hinsetzen. Doof, aber lässt sich auch nicht ändern.

      Conceptual photography und so. Hab mir krass Gedanken gemacht.
      Das stimmt eigentlich, und ich bin froh, dass du auch alle sechs Monate noch vorbei schauen würdest, wenn alle anderen längst denken, dieser Blog wäre schon halbtot.
      Muss ja nicht, das mit Demos, allzu oft bin ich bei sowas nun auch nicht. Aber es findet sich jeder so seine Nische, ist doch schön. (:

      Nö, das wäre ja schade, und man muss ja auch irgendwie Balance finden. Auch, wenn ich es gerade nicht sehr ausbalanciert finde, eine Woche später eine Handy-Antwort zu tippen, aber immerhin, nech?

      Wer ist das nicht, faul? Hab gerade meine Recherche abgebrochen. Kann nicht mehr.

      <🍓 (Mein Handy zeigt dein Symbol nicht an, was ein Mist)

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    2. Hab's einfach zu WhatsApp kopiert. Eine Kerze. Das ist doch schön. ♡

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    3. Naa, nicht zu kurz, dachte nur als ich die ersten Bilder sah, 'das Shirt mag ich'..^^
      Oh, ok, ich kann aber die Erdbeere sehen.
      Ich weiß auch nicht, ich habe das Gefühl ich wiederhole mich.
      Sollte mich wirklich mal ausklinken und eventuell die Balance wiederfinden.
      Übrigens, gleich spielen 'wir' gegen Polen..irgendeinen Tipp? Ach nee, lass lieber, das war unheimlich damals mit deinen Tipps;)
      Ich hoffe du konntest die Recherche fertig recherchieren.

      Schönen Abend Marachen,
      bis bald,
      Silver<|-\

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  3. Ich habe mich gerade ein bisschen sehr in deinen Blog verliebt! Ich kann viele deiner Worte und Gedanken nachvollziehen, finde mich selbst darin wieder. Das ist toll.
    Mir geht es wie dir -oder besser wie es dir ging, vor dem besagten Oktober. Ich hoffe dieser Schritt in die aktive Welt kommt bei mir auch noch, aber erstmal muss ich in meiner kleinen, geschlossenen Welt wachsen.
    Auch wenn du jetzt etwas seltener in der Bloggerwelt zu finden bist, hoffe ich bald wieder von dir zu lesen.
    Danke für die vielen schönen Posts die ich gerade lesen durfte!
    Liebe Grüße, Lena Xxx

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    1. Dankeschön! Das freut mich wirklich sehr. :)
      Dann wünsch ich dir viel Glück dabei! Ein bisschen Vorbereitung schadet auch nie, aber auch, wenn ich in letzter Zeit immer ein bisschen ächze, dass so viel ansteht: Ich hatte mich langsam gelangweilt in meiner Kleinstadt und um so mehr neue Dinge ich ausprobiere, umso stolzer bin ich auf mich. Und außerdem bin ich im Moment zwar gestresst, aber furchtbar glücklich. Ich hoffe sehr, dass das bei dir ähnlich wird!
      Sehr gerne. :) Bruchstückhaft steht der nächste Post sogar schon, wenn ich dann irgendwann mal die Bilder dazu mache, kommt der auch bald online.

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  4. I loved to read this text (even though my German sucks!), you have a very captivating way of writing! :) Also I really love your dress! :) x
    Helena - Swedish girl in Tokyo
    http://www.ilenczfalva.com/
    https://www.instagram.com/helena_de_ilenczfalva/

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    1. Thanks a lot! :) And also for trying to read it anyway, German has to be a terrible language to learn as a non-native speaker. :D

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  5. Der Text ist so schön geschrieben und die Fotos passen so gut! :)

    Liebe Grüße
    Isa

    iisabelsophie.blogspot.de

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  6. Hei,
    tut mir wirklich leid, dass du schon länger nichts mehr von mir gehört hast. Ich lebe noch! Nun aber zu deinem Post. Ich glaube dieser kleine Schritt in Richtung aktiv-sein bringt einen doch schon weit voran. Man merkt, dass man auch etwas auf die Beine stellen kann und nicht mehr nur eine Randgestalt sein muss.
    Ich bin immer eher die aktive Sorte Mensch gewesen. Ich habe gerne Dinge organisiert, die Verantwortung übernommen, Pläne geschmiedet. Mal sehen wie das in Zukunft wird, wenn ich nicht mehr mein gewohntes Umfeld um mich habe.
    Dir aber viel Erfolg mit dem Workshop! Alles Liebe, Salo

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    1. Versteh ich, Abi ist ja auch eine stressige Zeit - obwohl, es wird auch nicht viel besser, die Prüfungszeit in der Uni ist genau so doof. :D Aber schön, dass du es jetzt hinter dir hast!
      Ich glaube, das ist einfach dieser Schalter im Kopf, wenn der erst mal umgelegt ist, kann es losgehen, ob nun langsam oder schnell. Finde ich gut, dass das bei dir immer schon so geklappt hat, ich wünsch dir viel Glück, dass das in Zukunft auch so bleibt!

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  7. So ging es mir auf meinem Blog schon so oft, ohne, dass ich das je vernünftig angekündigt oder abgemeldet hätte. Hier ein Musical, da eine Podiumsdiskussion, eine Schülerfirma, in der ich arbeite, so viele Dinge, von denen ich schon immer mal erzählen wollte, für die ich aber eigentlich gar keine Zeit habe, sie je alle von vorne bis hinten durchzureflektieren. Tolle Zeiten, aber wie im Fluge vergangen und jetzt schon ein, zwei Jahre her, ohne dass ich es gemerkt hätte. Man steigt ein, man steigt wieder aus. Ich versuche, das möglichst nicht mehr zu thematisieren, weil man sonst nie hinterherkommt.

    Mal was am Thema vorbei, das mir aber grad so einfällt:
    Ich möchte nicht schlechtreden, dass du eine schöne Figur hast, denn das ist durchaus gut. Aber jedes Mal, wenn ich mir Bilder auf meinem Blog ansehe, frage ich mich wieder, warum ich das eigentlich selber nicht so oft mache. Zu behaupten, ich würde mich nicht selbst inszenieren, ist falsch, das tue ich auch mit Worten, aber manchmal denke ich nicht, ist es nicht deshalb, weil ich finde, dass ich zu dick bin (denn leicht übergewichtig bin ich tatsächlich, auch wenn ich keine Wurst bin, wenn ich das so sagen kann) und dass ich denke, die meisten, die von sich selbst Bilder zeigen, sind solche Märchenelfen und deswegen traut sich keiner, der nicht so ist, Bilder von sich zu veröffentlichen, und ob ich nicht deshalb, gerade deshalb Bilder von mir zeigen sollte, um eine Alternative zu zeigen, nicht weil es schlecht wäre, schön zu sein, sondern weil es eben auch mich noch gibt und weil ich mich nicht zu verstecken brauche. Nur dass ich eben mehr Hobbit als Elfe bin (oder eigentlich Zwergin. So klein bin ich nicht, dafür verdammt behaart, weil ich mich nicht rasiere. Wobei, das sind ja alles Tricks und Gimli war in Wirklichkeit größer als Legolas, komischer Gedanke. Zu viel Herr der Ringe...), aber es gibt mich auch und ob ich nicht sogar eine Verpflichtung habe, mich nicht zu verstecken.

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    1. Wahrscheinlich geht es sogar vielen so, ich schaffe es - gerade jetzt - leider auch nicht, hier alles unterzubringen, was ich irgendwie zeigenswert fände. Andererseits gibt es vielleicht auch ein paar Dinge, die man einfach im realen Leben behalten kann, für sich und seine Freunde und Familie - obwohl das, was du da aufzählst, tatsächlich interessant klingt, ich hab nicht mal eine Vorstellung davon, was eine Schülerfirma ist, um ehrlich zu sein.

      Erst mal vielen Dank dafür - auf der anderen Seite gibt es aber auch Momente, in denen es mir ähnlich geht. Was man wohl eher nicht denkt, wenn man sieht, was für Fotos ich so mache, und ich weiß auch sehr gut, dass mein Gewicht im normalen und gesunden Bereich liegt; aber dann sortiere ich Fotos aus, weil ich meine Beine darauf nicht schön finde, schneide unvorteilhafte Teile weg, schau mir Bilder an, die ähnlich fotografiert sind, nur mit dünneren, hübscheren Mädchen und finde meine eigenen direkt weniger gut. Obwohl ich weiß, dass es mich auf anderen Bildern vermutlich gar nicht stören würde. Dass alle Leute, die es stört, es überhaupt nicht wert sind. Ich kenne übrigens auch einige Leute, die Hobbits besser finden als Elben, und ernsthaft, mich würden deine Fotoprojekte interessieren, auch, wenn sie nicht den GNTM-Normen entsprechen oder gerade deswegen. Wer ist schon zufrieden mit seinem Körper? Und es gibt mehr, was ein Bild ausmacht als der BMI-Wert der Person darauf.
      Irgendwie hab ich es gerade nicht so ganz geschafft, meine Gedanken so zu kanalisieren wie geplant, aber ich hoffe, du weißt ungefähr, worauf ich hinaus will. Und überhaupt nimmt man ja auch immer nur die schönsten Bilder - die ganze Wahrheit wird ausselektiert. Das vergisst man so schnell, wenn man sich vergleicht.

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